40 Jahre Zartbitter Münster - save safe? Festtag am 15.9.26 In diesem Jahr feiern wir ein besonderes Jubiläum: Seit 40 Jahren steht unser Verein an der Seite von Betroffenen, die Unterstützung, Schutz und Orientierung brauchen. Dieses Bestehen ist für uns ein Moment des Innehaltens – und vor allem ein Anlass, Danke zu sagen. Viele begleiten uns schon lange. Manche von Anfang an, andere sind im Laufe der Jahre dazugekommen. Ihre Verbundenheit, das Vertrauen und die vielfältige Unterstützung tragen unsere Arbeit – Tag für Tag. Dafür danken wir von Herzen. Dieses Jubiläum ist nicht nur ein Rückblick auf das, was war. Es ist ein gemeinsamer Meilenstein. Ein Zeichen dafür, dass Engagement, Mitgefühl und Zusammenhalt etwas bewegen können. Und ein Moment, den wir gern mit Ihnen und Euch teilen möchten.Wir laden Sie und Euch herzlich ein, dieses besondere Ereignis gemeinsam mit uns zu feiern. Sollten Sie keine persönliche Einladung erhalten haben, aber gerne teilnehmen wollen, sprechen Sie uns gerne an! Festtag: 40 Jahre Zartbitter Münster - Fachberatungsstelle gegen sexualisierte GewaltDienstag, 15.09.2026 von 10.00 - 17.00 UhrB-Side, Am Mittelhafen 42 in Münster Programm: 10.00: Willkommenszeit 10.30: Begrüßung durch den Vorstand Zartbitter Münster e.V. 10.40: Grußworte Klaus Rosenau - Ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Münster Benedikt Lütke Glanemann, stellv. Leiter des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster Julia Gakstatter - Geschäftsführerin des Paritätischen Münster Petra Ladenburger - Beauftragte für Kinderschutz und Kinderrechte in NRW Tamara Luding - Mitglied der Bundeskoordinierung Speziliasierter Fachberatung Berlin, der DGfPI und des Betroffenenrates (Beratendes Gremium bei der Unabhängigen Beauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen) 11.30: 40 Jahre Zartbitter Münster - 40 Jahre Beratung gegen sexualisierte Gewalt 12.45: Mittagessen 13.45: Tamara Luding: Würde würde helfen (Vortrag) 14.30: Zeit für Diskussion 15.00: Begegnungszeit bei Kaffee und Kuchen 17.00: Ende Für unsere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 31.8.26 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit Ihnen und Euch!
2-tägiges Grundlagenseminar zum Thema "Sexualisierte Gewalt" Im Dezember 2026 bieten wir ein 2-tägiges Grundlagenseminar an. Anmeldeschluss ist am 25.9.26. Die Teilnahmezahl ist auf 14 Personen begrenzt. Infos & Anmeldung
Filmbegleitung "Traces" Am 24. Juni um 18 Uhr begleiten wir den Film "Traces" im Cinema Münster. Sechs ukrainische Frauen, die sexualisierte Gewalt und Folter überlebt haben, brechen das Schweigen. Gemeinsam mit der Aktivistin Iryna Dovhan wird ihr Zeugnis zu einem Film über Trauma, Würde und Widerstand. „Anhand ihrer Geschichte schafft der Film das Porträt eines kollektiven Traumas, eröffnet aber auch Raum für Hoffnung. Iryna versammelt Überlebende in einem Kreis aus Mut und Fürsorge. Gemeinsam verwandeln sie ihren Schmerz in Kraft im Kampf für Wahrheit, Gerechtigkeit und gegenseitige Unterstützung. Traces ist nicht nur reine Dokumentation von Kriegsverbrechen, sondern auch ein Zeugnis für die Widerstandsfähigkeit und die Solidarität unter den Frauen.“ (Berlinale)
Filmbegleitung "Tod meiner Jugend" im Cinema Münster Am 1. Juni um 19.30 Uhr zeigt das Cinema Münster den Film "Tod meiner Jugend". Wir sind vor Ort und begleiten den Film. Auch der Protagonist Kai Peter, auf dessen Lebensgeschichte der Film beruht, wird für ein anschließendes Gespräch anwesend sein. Zum Film: Kai Peter könnte glücklich sein: Er hat einen fixen Job als Hausmeister, eine liebe Frau, genannt Meli, und einen Sohn mit dem Namen Silas, der genauso gut im Kickboxen ist, wie er es in dem Alter war. Dann stellt Silas die Frage: „Papa, warum gibt es keine Fotos von dir in meinem Alter?“ Schliesslich bricht Kai ins Kinderheim auf, in dem er gewesen ist, als er so alt war wie Silas. Einige Tage später begegnet er Klaus, ein alter Arbeitskollege, Kai attackiert ihn und wird gezwungen sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. In den 80er Jahren wächst der 9-jährige Kai in Deutschland auf. Er erlebt Missbrauch durch seine Mutter, wird zur Prostitution gezwungen und flüchtet schließlich freiwillig ins Jugendheim. Dort wird er zunächst Opfer von Gewalt, später zum Kampfsportler, um sich zu schützen. Sein bester Freund Samuel verschwindet spurlos. Hoffnung findet Kai in der Beziehung zu Martina, einem Mädchen aus dem Heim. Doch das Glück ist nicht von Dauer – erneut wird Kai Opfer sexualisierter Gewalt. Er entwickelt Zwangsneurosen und Kontrollzwänge. In der Gegenwart, 2024, ist Kai verheiratet und Vater. Sein Sohn Silas wächst behütet auf, doch Kais Vergangenheit holt ihn ein. Erst durch die Liebe seiner Familie findet er den Mut, sich seinen Erinnerungen zu stellen und einen Weg in die Zukunft zu suchen.